Mittwoch, 17. Oktober 2012

Regenschauer-Kinderlied

Wolkenschatten klatschen platschend
auf den zischend trocknen Sand.
Und sickern strebend hin zur Erde
von Haar zu Haut, zu Fuß und Hand.

Fliegt eine Sumse durch den Regen
und grummelnd brummelnd meint sie nur:
"Wer jetzt noch sagt, Regen sei Segen,
der ist genauso dumm, wie stur!"

Doch jeder Regen hat ein Ende
und jede Wolke weiterzieht.
Die Sumse sitzt nun fröhlich brummend
auf der Blume, frisch erblüht.


Sonntag, 14. Oktober 2012

Wagnis...

Traust du dich, oder traust du dich nicht...?
Vor dieser Frage stehe ich oft. Sehr oft sogar. Und ich habe es auch schon viele Male bereut, doch nicht den Mund aufgekriegt, oder sogar einen Rückzieher gemacht zu haben. Jeden Tag müssen wir tausende Entscheidungen treffen, die mehr oder weniger folgenschwer Auswirkungen auf unsere Zukunft haben. Und es  wird viele Dinge geben, die wir falsch einschätzen...
Ich würde gern von mir behaupten, ich sei mutig, und ich würde Entscheidungen nicht aus dem Weg gehen, oder weniger Rückzieher machen. Gerade weil ich selbstständig sein möchte, unabhängig von anderen und in der Lage, dann auch noch die richtige Antwort zu geben, stelle ich mir oft selbst ein Bein.
Mir tut es auch leid, wenn ich spüre, dass Menschen in meiner Umgebung unschlüssig sind und ich nicht weiß, wie ich ihnen genau helfen kann. 
Es ist schwierig, Mitmenschen anzusprechen, wenn die Dinge, die man auf den Tisch bringen möchte, ein heikles Thema sind. Vor allem, wenn wir dabei Gefahr laufen, unser Gegenüber zu verletzen, oder (noch schlimmer!!! ;)) etwas aus unserem Inneren (Gefühle, Gedanken, Erinnerungen) preisgeben müssen. Unter diesen Umständen, lässt sich logischerweise auch die Reaktion unseres Gesprächspartners schlecht einschätzen.
Die Folge: in unseren Gedanken spielen wir die unglaublichsten Szenarien durch, wie das Gespräch verlaufen könnte. Doch das Verrückte ist, je länger wir das vor uns herschieben, je länger wir darüber grübeln, umso abstrakter und unwahrscheinlicher werden die Szenen. Aus Angst, vor einer Zurückweisung, schweigen wir lieber und laden uns einen weiteren Klotz auf unsere Schulter.
Ich musste schmerzlich die Erfahrung machen, dass einmal mehr geredet unendlich-x besser ist, als für immer schweigen zu müssen...
Mir bleibt also nur zu sagen, dass wir jeden Tag aufs Neue daran arbeiten müssen, besser mit dieser Angst umzugehen. Denn letztendlich ist sie immer da und wird auch nie ganz verschwinden. Manchmal hilft es, wenn wir uns einfach überlegen, wie wir die Botschaft überhaupt vermitteln möchten. Vieles ist oft einfach eine Frage des Tons und der Formulierung. Schließlich sind Gesetzestexte nicht umsonst so seltsam geschrieben... ;)
Ich habe den Wunsch an mich selber und an alle, die sich das hier ernsthaft durchlesen, dass wir versuchen, offener miteinander umzugehen. Dadurch lässt sich die Gemeinschaft enorm verbessern und es fällt uns als Folge (Tätä! ^^) leichter, über unangenehme Sachen zu sprechen.
Zum Schluss noch ein Tipp: Ein Gebet kann Wunder bewirken. (Im wahrsten Sinne des Wortes.)

Also:  Trau dich!

Mittwoch, 3. Oktober 2012